Dreadlocks aus Eigenhaar

In den Texten verwenden wir die Wörter „Dreads“ und „Dreadlocks“ als Synonyme.

Bevor du Dreadlocks machst

Bevor du Dreads machst, solltest du dein Haar am besten mit einem Spezialshampoo für Dreads waschen. Es enthält keine Glätt- und Glanzmittel, die nicht gut für deine Dreadlocks sind. Durch die Verwendung eines Spezialshampoos machst du dein Eigenhaar etwas spröder. Ist dein Haar zu glatt, ist es nicht so leicht, Dreadlocks daraus zu machen.

Dreadlocks aus Eigenhaar machen – die Wachsmethode

Echten dreads machenNach dem Waschen verteilst du dein Haar in gleich große Strähnen. Praktisch dabei ist ein Stielkamm. Mit gleich großen Haarsträhnen bekommst du auch gleichmäßige Dreadlocks, die gleich dick sind. Du kannst die Haarsträhnen mit Gummiringen befestigen, die sich an deiner Kopfhaut befinden. Aus diesen Haarsträhnen machst du später deine Dreads.

Achtung! Es ist wichtig, schön quadratische Strähnen zu machen! Machst du dies nicht, besteht die Gefahr, dass deine Dreads nach einiger Zeit ineinander wachsen. Der Nachwuchs der Dreads verfilzt sich dann nämlich leichter.

Wenn dein ganzes Haar in Strähnen verteilt ist, sprühst du einen Dread-Accelerator auf, um dein Haar noch spröder zu machen.

Danach föhnst du dein Haar trocken und kannst mit dem Toupieren der Strähnen beginnen. Das machst du Strähne für Strähne mit einem speziellen Dread-Kamm. Beginne oben an der Kopfhaut und arbeite dich bis zu den Spitzen vor. Dein Haar ist nun zur Grundlage für Dreads geformt.

Tipp! Wenn das Haar nach dem Waschen und der Anwendung des Dread-Accelerators noch immer zu glatt ist, kannst du Lock Pow(d)er verwenden, um das Haar noch etwas spröder zu machen. Je spröder das Haar, desto leichter lassen sich daraus Dreadlocks machen.

Da die Dreads jetzt sehr fusselig und noch gar nicht kompakt sind, bearbeitest du sie mit Dread-Wachs. Angebracht wird das Wachs, indem du es auf deinen Handflächen verteilst und deine Dreadlocks danach zwischen den Handflächen rollst. Das machst du Dread für Dread. Das Dread-Wachs sorgt dafür, dass alle losen Haarsträhnen an deinen Dreads kleben und so verfilzen/Dreadlocks bilden können.
Wiederhole das Wachsen deiner Dreadlocks danach ein- bis zweimal wöchentlich.

Mit der Wachsmethode dauert es länger, bis deine Dreadlocks fertig sind. Gib ihnen ungefähr ein Jahr Zeit, erst dann hast du sehr schöne, kompakte Dreads.

Dreadlocks aus Eigenhaar machen – die Häkelnadelmethode

Bei der Häkelnadelmethode ist es nicht unbedingt nötig, die Haare zuerst mit Gummiringen in Strähnen zu teilen. Bei keiner oder wenig Erfahrung empfehlen wir jedoch, dies trotzdem zu machen. So siehst du nämlich gut, ob du gleich dicke Strähnen nimmst, wodurch du auch gleichmäßigere Dreadlocks bekommen wirst. Die Gummiringe kannst du bei dieser Methode später, wenn deine Dreads fertig sind, sofort herausnehmen.

Achtung! Es ist wichtig, schön quadratische Strähnen zu machen! Machst du dies nicht, besteht die Gefahr, dass deine Dreads nach einiger Zeit ineinander wachsen. Der Nachwuchs der Dreadlocks verfilzt sich dann nämlich leichter.

Nachdem du dein Haar laut Beschreibung oben gewaschen hast, sprühst du einen Dread-Accelerator hinein. Damit machst du dein Haar noch spröder, was es erleichtert, Dreadlocks daraus zu machen. Anschließend föhnst du dein Haar trocken und kannst mit dem Toupieren der Strähnen beginnen. Das machst du Strähne für Strähne mit einem speziellen Dread-Kamm. Beginne oben an der Kopfhaut und arbeite dich bis zu den Spitzen vor. Dein Haar ist nun zur Grundlage für Dreads geformt.

Tipp! Wenn das Haar nach dem Waschen und der Anwendung des Dread-Accelerators noch immer zu glatt ist, kannst du Lock Pow(d)er verwenden, um das Haar noch etwas spröder zu machen. Je spröder das Haar, desto leichter lassen sich daraus Dreadlocks machen.

Um deine Dreads nun fest und bereits etwas kompakt zu machen, stichst du mit einer Häkelnadel in die einzelnen Dreads. Dadurch verfilzen sich deine Dreadlocks von innen.

Mit der Häkelnadel gehst du wie folgt vor:

  • Stecke die Häkelnadel oben in einen der Dreads und bewege sie langsam hin und her.
  • Ziehe die Häkelnadel heraus und stecke sie etwas weiter unten in den Dread.
  • Auch jetzt wieder langsam hin und her bewegen.
  • Wiederhole dies, bis du am Ende des Dreads angekommen bist.

Wenn dein Haar/deine Dreadlocks jetzt noch fusselig sind, kannst du ein Dread-Wachs verwenden, das deine Haare an die Dreads „anklebt“. Dadurch können diese Haare den Dread-Prozess mitmachen. Wenn dein Haar nicht mehr sehr fusselig ist, kannst du auch ein Dread-Locking-Gel oder eine Dread-Creme verwenden, um den Dread-Prozess zu beschleunigen.

Die Häkelnadelmethode ist eine zeitaufwändige und intensive Art, Dreadlocks zu machen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass deine Dreads schneller kompakt sind. Deine Dreads sind dadurch auch früher fertig. Wenn du deine Dreads nach dieser ersten Bearbeitung richtig pflegst und nachbearbeitest, hast du bereits nach sechs Monaten schöne, kompakte Dreadlocks!